Bronze für Salzburgs Damen in der Bundesliga

3. Platz beim Final4 in Gmunden – nach 2:0 Führung leider den Einzug ins Finale knapp mit 2:4 verpasst!

Am Samstag, dem 22. November 2025, wurde in Gmunden das Final4 gemeinsam mit den Männern ausgetragen. Wie schon im Vorjahr bildeten der PSV Salzburg und die JU Flachgau eine leistungsstarke Wettkampfgemeinschaft und traten zum zweiten Mal unter dem Namen „Team PSV Flachgau“ an. Für den PSV gingen an diesem Tag die Athletinnen Elena Schwarzl, Carmen Stöckl, Julia Steiner, Lisa Gfrerer, Natasa Pavic und Elisabeth Brandauer auf die Matte. Leonie Wagenbichler konnte aufgrund ihres Auslandssemesters nicht teilnehmen, war jedoch in der Frühjahrsrunde eine wichtige Stütze des Teams.

Für das Final4 qualifizieren sich die vier besten Damen- und Herrenteams Österreichs. Für unsere Mädels war es ein großes Erlebnis, bei einem derart beeindruckenden Event auf die Matte zu gehen. Bei den Damen sicherten sich die SU Noricum Leibnitz, das UJZ Mühlviertel, die ASKÖ Reichraming und unser Team PSV Flachgau die Teilnahme.

Die Basis für unser großes Ziel, das Final4 zu erreichen, legten unsere Frauen bereits in der Frühjahrsrunde mit einem starken zweiten Tabellenplatz. In der Herbstrunde rutschten sie zwar auf Rang vier ab, doch am Ende gelang die verdiente Qualifikation.

Im Halbfinale wartete der Tabellenführer auf uns. Nachfolgend ein Überblick über den Ablauf der Begegnung:

Team PSV Flachgau : SU Noricum Leibnitz 2 : 4 Niederlage

Gegen das starke Team aus der Steiermark und Titelfavoriten musste unsere Mannschaft leider eine Niederlage einstecken und verpasste damit den Einzug ins Finale.

Für ein kräftiges Ausrufezeichen gleich im ersten Kampf sorgte dann Lilian Hutterer, die ihren Kampf gegen Polizeisportlerin Verena Hiden souverän mit Ippon gewann und damit den ersten Punkt für unsere Mannschaft holte.

Im Anschluss folgte einer der spektakulärsten Kämpfe des Tages: Helena Rottenhofer trat gegen die erfahrene Lisa Tretnjak an. Es entwickelte sich ein hochklassiges Duell, in dem beide Athletinnen alles gaben. Wie bereits in der Frühjahrs- und Herbstrunde ging auch dieses Aufeinandertreffen ins Golden Score. Diesmal jedoch mit dem besseren Ende für Helena, die sich mit einer Yuko Wertung durchsetzen konnte. Somit führte unser Team 2:0.

Im Schwergewicht traf schließlich die PSV-Sportlerin Natasa Pavic auf die amtierende Staatsmeisterin Michaela Höllwart. Nach dominantem Beginn musste sich Natasa ihrer Gegnerin leider durch eine Unachtsamkeit am Boden geschlagen geben.

Elena Schwarzl traf auf die Olympiateilnehmerin 2024, Katharina Tanzer. Diese setzte ihre ganze Routine ein und konnte den Sieg für sich verbuchen – dennoch eine wertvolle Erfahrung für Elena.

In der Kategorie bis 52 kg stand Carmen Stöckl Maya Kochauf gegenüber. Zu Beginn war der Kampf sehr ausgeglichen, letztlich musste sich Carmen jedoch geschlagen geben.

In der Gewichtsklasse bis 57 kg begegnete Marlene Schinwald der amtierenden Vizestaatsmeisterin Larissa Sickinger. Trotz eines äußerst starken Auftritts konnte Marlene den Kampf leider nicht für sich entscheiden.

Somit endete die Begegnung 4 : 2 für SU Leibnitz

Punkte für Team PSV Flachgau (Gewichtsklasse): Lilian Hutterer (-63), Helena Rottenhofer (-70)

Aufstellung
Aufstellung

Der erzielte 3. Platz in der Bundesliga ist für unsere Mannschaft ein herausragender Erfolg, insbesondere, wenn man bedenkt, wie jung viele unserer Athletinnen noch sind und welches Potenzial in ihnen steckt. Die gezeigten Leistungen und die kontinuierliche Entwicklung lassen äußerst positiv in die Zukunft blicken.

Bereits jetzt darf man sich auf die kommende Saison freuen, wenn unser Team wieder geschlossen in der Bundesliga antritt und mit neuer Motivation an den Start geht.

Abschließende Worte von Trainer Andreas Tiefgraber:Jede einzelne Sportlerin hat über die gesamte Saison hinweg ihr Bestes gegeben und genau diese starke gemeinsame Teamleistung hat es uns ermöglicht, in der Bundesliga so erfolgreich aufzutreten. Darauf können wir aufbauen und mit großem Stolz in die Zukunft blicken. Dafür kann ich der Mannschaft nur herzlich gratulieren.

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