Scheiber Felix steuert 4 Siege bei und bleibt ungeschlagen!
Zum Abschluss der U18-Europameisterschaften auf Gran Canaria (ESP) am 2. Juli sorgte das österreichische Mixed-Team für einen starken Auftritt und erreichte überraschend den Finalblock der besten vier Nationen Europas. Einen wesentlichen Anteil daran hatten die beiden Salzburger Michaela Höllwart (JC Sanjindo Bischofshofen) und Felix Scheiber (PSV Salzburg/SSM), die während des gesamten Mannschaftsbewerbs ungeschlagen blieben.
Österreich startete mit einem klaren 4:0-Erfolg gegen Griechenland in den Bewerb und setzte sich anschließend mit 4:1 gegen Tschechien durch. Im Halbfinale wartete mit Frankreich der Topfavorit und später Europameister des Turniers. Dabei brachte Felix Scheiber das österreichische Team mit einem starken Auftritt in der Gewichtsklasse über 81 kg sogar mit 1:0 in Führung. Am Ende mussten sich die Österreicher jedoch mit 1:4 geschlagen geben.
Im Kampf um die Bronzemedaille gegen Slowenien entwickelte sich ein wahrer Krimi. Nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand kämpfte sich Österreich eindrucksvoll auf 3:3 zurück und erzwang einen Entscheidungskampf. Dort fiel die Entscheidung zugunsten der Slowenen, wodurch für das ÖJV-Team am Ende der hervorragende fünfte Platz blieb.
Aus Salzburger Sicht gab es dennoch allen Grund zur Freude. Michaela Höllwart gewann ihre beiden Einsätze souverän und blieb ebenso ungeschlagen wie Felix Scheiber, der in vier Begegnungen vier Siege beisteuerte. Mit insgesamt sechs Erfolgen aus sechs Kämpfen gehörten die beiden Salzburger zu den erfolgreichsten Athleten des österreichischen Teams und bestätigten ihre starke Form auf internationalem Parkett.
Nach der Bronzemedaille von Michaela Höllwart im Einzelbewerb und den starken Leistungen von Felix Scheiber im Einzel- und Teambewerb zieht der Salzburger Judosport eine äußerst positive Bilanz dieser Europameisterschaften. Die Leistungen der beiden Nachwuchsathleten unterstreichen einmal mehr die erfolgreiche Arbeit in den Salzburger Vereinen sowie im Schulsportmodell Salzburg und lassen optimistisch in die Zukunft blicken.

